Moorkissen bei Rheuma

Erfahren Sie hier, wie Moorkissen bei Rheuma auf natürliche Weise helfen können.

Viele – und darunter auch junge Menschen – leiden unter unangenehmen Schmerzen an Gelenken, Muskeln, Knochen oder Sehnen. Die Diagnose hierfür lautet häufig Rheuma. Laut Statistiken haben in Deutschland rund 20 Millionen Menschen eine rheumatische Erkrankung. Rheuma ist allerdings kein eigenes Krankheitsbild, sondern nur ein Oberbegriff für unzählige verschiedene rheumatische Beschwerden an den Bewegungsorganen oder auch an inneren Organen.

Was sich genau hinter dem Begriff Rheuma verbirgt, wie eine Wärmetherapie mit Moorkissen bei Rheumabeschwerden helfen kann und was es ansonsten für schmerzlindernde Alternativen für rheumatische Krankheiten gibt, verrät dieser Ratgeber.

Was ist Rheuma?

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Können Moorkissen bei Rheuma helfen? © sebra / Fotolia

Die medizinische Bezeichnung hinter dem Begriff Rheuma lautet: Krankheiten des rheumatischen Formkreises. Dahinter verstecken sich mehr als einhundert verschiedene Erkrankungen, die oftmals durch Entzündungen entstehen und nicht nur harte Bereiche wie Knochen oder Gelenke, sondern auch Weichteile wie Sehnen oder Muskeln angreifen können. Rheuma, oder auch rheumatische Erkrankungen, betreffen junge und ältere Menschen, selbst Kinder können an Rheuma leiden.

Typische rheumatische Erkrankungen sind beispielsweise:

  • Rheumatoide Arthritis
  • Gicht
  • Lupus Erythematodes
  • Morbus Bechterew
  • Fibromyalgie
  • Hüftarthrose
  • Arthrose des Kniegelenks
  • Arthrose der Hand- und Fingergelenke

Die Beschwerden einer rheumatischen Erkrankung machen sich nicht nur am Bewegungsapparat bemerkbar, es können auch innere Organe von einer betroffen sein. So gehören auch Entzündungen am Rippenfell, am Herzmuskel, an Darm und Nieren sowie an anderen Gefäßen zu rheumatischen Beschwerden.

Rheumatoide Arthritis ist die wohl weit verbreitetste rheumatische Erkrankung. Die chronische Gelenkentzündung trifft häufiger bei Frauen auf, wenngleich auch Männer daran erkranken können. Betroffene, die unter einer rheumatoiden Arthritis leiden, haben eine entzündete Innenhaut der Gelenke. Bei frühzeitiger Diagnose kann die Entzündung gestoppt oder auch verlangsamt werden – eine Heilung von Rheumatoide Arthritis ist allerdings nicht möglich.

Bei Gicht handelt es sich um eine Stoffwechselerkrankung, bei der sich eine zu hohe Menge Harnsäure im Blut sammelt und sich somit Ablagerungen bilden, die zu unangenehmen Schmerzen führen.

Die Entzündungen bei Lupus Erythematodes beschränken sich hingegen auf das Hautbild oder auf innere Organe, während Morbus Bechterew zu einer Versteifung der Wirbelsäule führen kann.

Patienten, die Schmerzen über einen längeren Zeitraum in verschiedenen Körperregionen spüren, leiden häufig unter Fibromyalgie und bei Arthrose in der Hüfte, im Knie oder in Händen und Fingern sind die jeweiligen Körperstellen von der rheumatischen Entzündung betroffen.

Was sind die Ursachen für Rheuma?

Da es sich bei Rheuma um viele verschiedene rheumatische Erkrankungen handelt, ist die genaue Ursache für dieses Krankheitsbild nicht geklärt. Forscher, Gesundheitsexperten und Ärzte gehen aber davon aus, dass Rheuma zu den Autoimmunkrankheiten zählt.

Das Immunsystem der erkrankten Person erkennt die körpereigenen und wichtigen Stoffe als Fremdkörper und versucht diese zu bekämpfen. Daraus entstehen Entzündungen an den Gelenken und es treten unangenehme Beschwerden auf. Der menschliche Körper beginnt mit Abwehrmaßnahmen, sodass die Gelenkinnenhaut unnormal wächst, was wiederum Knochen, Knorpel und auch Bänder zerstören kann.

Zu den vermuteten Ursachen für rheumatische Erkrankungen gehören etwa:

  • schädliche Umwelteinflüsse
  • falsche Ernährung
  • erbliche Folge

Betroffene sollten bei ungewöhnlichen Schmerzen der Bewegungsgelenke, bei Entzündungsgefühlen oder anderen untypischen Körperempfindungen, die auf rheumatische Erkrankungen hinweisen können, unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Sofern die Diagnose Rheuma erkannt wird, leitet der zuständige Arzt in der Regel eine empfohlene Therapie ein, zusätzlich werden meist Medikamente gegen Rheuma verschrieben. Alternativ hilft häufig auch eine entspannte Wärmetherapie mit einem Moorkissen gegen Rheuma. Da die rheumatischen Erkrankungen so vielseitig sind, sollten betroffene Patienten den Arzt um Rat fragen, bevor ein Moorkissen beim Rheumaschub eingesetzt wird.

Wie helfen Moorkissen gegen Rheuma?

moorkissen fangopackung kaufBei rheumatischen Erkrankungen werden – je nach Art der Erkrankung – vom Arzt Therapien und Medikamente zur Schmerz- oder Entzündungslinderung angewandt. Da jedoch Arzneimittel meist lästige Nebenwirkungen haben, suchen immer mehr Betroffene nach einer alternativen Behandlungsmethode.

Das Moorkissen bei Rheumabeschwerden ist ein wirksames und naturbelassenes Heilmittel, das zur Wärmetherapie eingesetzt werden kann. Denn das Kissen ist mit Naturmoor gefüllt und lässt sich schnell und einfach im Backofen oder in der Mikrowelle erwärmen. Diese angenehme Wärme schafft ein sanftes, beruhigendes und entspanntes Gefühl auf der schmerzenden Körperstelle. Durch die Wärme eines Moorkissens wird die Entzündung gelindert und der Schmerz deutlich erträglicher.

Moorkissen gegen Rheuma sind daher eine gesunde, kostengünstige und angenehme Alternative zur Einnahme von Medikamenten.

Im Gegenteil zum herkömmlichen Wärmekissen bleibt die Wärme beim Moorkissen über mehrere Stunden erhalten. So werden Muskeln, Gelenke oder auch Knochen lange und intensiv mit einer wohltuenden Wärme versorgt und können vollständig entspannen. Die unterschiedlichen Größen und die ergonomische Passform von Moorkissen gegen Rheuma ermöglicht die Anwendung auf fast allen Körperregionen.

Moorkissen eignen sich auch zur Schmerzlinderung bei anderen Erkrankungen und lassen sich zudem problemlos bei der Kältetherapie anwenden. Dafür muss das Kissen einfach für wenige Minuten ins Kühlfach gelegt werden.

Die Vorteile eines Moorkissens bei Rheumabeschwerden sind:

  • die ergonomische Passform
  • die unterschiedlichen Größen
  • die einfache Erwärmung in Backofen oder Mikrowelle
  • die einfache Kühlung im Eisfach
  • die stetige Wiederverwendbarkeit und Langlebigkeit
  • das komfortable Tragegefühl
  • die Anwendung als Wärme- und Kältetherapie

Die vielseitigen Moorkissen können auch zur Behandlung anderer Beschwerden eingesetzt werden, wie beispielsweise:

Zudem ist die Anwendung von Moorkissen bei Erkältung oder Moorkissen bei Bronchitis möglich.
Besonders beliebt ist auch der Einsatz von Moorkissen bei Bandscheibenvorfall oder Moorkissen bei Arthrose.

Bevor Betroffene Moorkissen bei Rheumaschüben anwenden sollte der Arzt um Rat gefragt werden. Denn nicht immer ist eine Wärmetherapie bei rheumatischen Erkrankungen sinnvoll und nicht jeder Körperbereich sollte auf Dauer mit übermäßiger Wärme oder Kälte in Kontakt kommen.

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Unsere Empfehlung:

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  • Optimale Form für die verschiedensten Körperstellen
  • Größe von 21 x 38 Zentimetern
  • Flauschig, weicher Schutzbezug
  • Einfache Reinigung – waschbar bis 30 Grad
  • Schnell zu erwärmen in der Mikrowelle oder im Wasserbad

Was hilft neben Moorkissen bei Rheuma?

Rheuma ist in der Regel nicht heilbar. Patienten, die mit der Diagnose rheumatische Erkrankung leben müssen, erhalten meist eine Ergotherapie mit Wärme- oder Kälte und Medikamente gegen die Schmerzen.

Neben dem Moorkissen gegen Rheuma können aber auch regelmäßige Physiotherapien die Schmerzen lindern oder einen Stopp beziehungsweise einer Verlangsamung der Entzündung hervorrufen. Und auch die Elektrotherapie kann den Zustand von rheumatisch erkrankten Patienten um einiges verbessern.

Bei einer sehr weit fortgeschrittenen Erkrankung bleibt allerdings oftmals nur die Operation, um die Schmerzen für den Betroffenen erträglich zu machen. Dabei werden die Gelenke ersetzt, sodass der Patient sich im Anschluss wieder besser und schmerzfreier bewegen kann.

Wer unter Rheuma leidet, kann aber auch im Alltag einiges tun, damit die Erkrankung nicht zu schnell voranschreitet. Die Einschränkung oder der Verzicht auf Fleisch und Wurst kann laut verschiedenen Studien zu einer deutlichen Verbesserung der Krankheit führen. Und auch bestimmte Bewegungen können die Schmerzen in Knochen, Muskeln und Gelenken lindern, sodass vor allem Sportarten wie Schwimmen, Radfahren, Gymnastik oder Walking von Rheuma-Patienten ausgeübt werden.

moorkissen-fazitFazit: Symptome lindern mit Moorkissen bei Rheuma

Als natürliches Hilfsmittel für eine schonende Wärmetherapie können Moorkissen bei Rheuma dabei helfen, die Symptome der Erkrankung zu lindern und das Wohlbefinden von Betroffenen zu steigern.

Nutzen auch Sie die natürliche Heilkraft eines Moorkissens bei Rheuma und sagen Sie den Schmerzen den Kampf an.

Moorkissen bei Rheuma
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